Deutschlehrerverband Mordovia
 
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О немецком языке, Германии и многом другом

 

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DIE SPRACHE IN DEUTSCHLAND

 

Die in Deutschland gebräuchlichste Sprache ist Deutsch  (Hochdeutsch), gefolgt von Niederdeutsch mit rund sechs Millionen Sprechern, davon ungefähr vier Millionen, die die Sprache gut bis sehr gut beherrschen.

Deutsch wird als Standardsprache im Amtsgebrauch, den überregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Als Sprache des Alltags wird es in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen (oft regional leicht eingefärbt). Der Übergang zu den deutschen Dialekten ist fließend.

Die hochdeutschen Dialekte lassen sich nochmals in mittel- und oberdeutsche Dialekte einteilen. Als (Sprach-)Grenze zwischen mittel- und oberdeutschen Dialekten wurde früher häufig die Karlsruher Linie (euch/enk-Linie an der Fränkisch-Bairischen und die mähe/mähet-Linie an der Südfränkisch-Schwäbischen Dialektgrenze) angeführt. Heute wird allgemein die Speyerer (Appel/Apfel-Linie), für den Westen aber auch die dort fast gleich verlaufende Germersheimer Linie (Pund/Pfund-Linie) als Sprachgrenze zwischen Ober- und Mitteldeutsch angesehen.

In den allermeisten mittel- und oberdeutschen Varietäten ist die zweite hochdeutsche Lautverschiebung nur teilweise durchgeführt, so auch in den ostmitteldeutschen Varietäten, die zu einem großen Teil zur Herausbildung der Standardsprache beigetragen haben. Das Mittel- und Oberdeutsche variiert dabei vom Hoch- und Höchstalemannischen sowie dem bairischen Tirolerischen, die als einzige Varietäten die zweite deutsche Lautverschiebung vollständig durchgeführt haben, bis hin zu Ostbergisch und Mölmsch, wo allein das Wort ik zu ich (siehe auch Uerdinger Linie = äußerste Nordgrenze des Mitteldeutschen) verschoben ist. Im Allgemeinen wird jedoch die „Benrather Linie“ (maken/machen) als Nordgrenze der hochdeutschen Varietäten angesehen.

Als Niederdeutsch werden diejenigen Varietäten bezeichnet, in denen die zweite bzw. hochdeutsche Lautverschiebung nicht oder nur zu einem geringen Teil vollzogen worden ist. Das Niederdeutsche im eigentlichen Sinne (Niedersächsisch und Ostniederdeutsch) stammt vom Altsächsischen ab und wird in Norddeutschland und im Nordosten der Niederlande (dort unter der Bezeichnung „nedersaksisch“) gesprochen. Von den Sprechern wird es strikt als eigenständige Sprache verstanden. Das Niederdeutsche hat im Rahmen der Sprachencharta des Europarats in Deutschland und den Niederlanden einen offiziellen Status als Regionalsprache erhalten. Zuvor hatten die deutschen Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen Niederdeutsch für einen Schutz gemäß Teil III der Sprachencharta angemeldet.

Die niederrheinischen Varietäten des Niederfränkischen am deutschen Niederrhein haben ebenso wie die niederdeutschen Mundarten im eigentlichen Sinne die zweite bzw. hochdeutsche Lautverschiebung nicht oder nur zu einem geringen Teil vollzogen. Sie sind jedoch sprachtypologisch enger mit den angrenzenden niederländischen Mundarten als mit den benachbarten deutschen verwandt. Ihre Zuordnung zum Niederdeutschen ist daher umstritten. Sie gehen ebenso wie das Niederländische auf das Altniederfränkische (Altniederländische) zurück.

Die Mundarten des Gebietes zwischen der Uerdinger Linie (ik-/ich-Linie) und der Benrather Linie (maken-/machen-Linie) (Düsseldorf, Mönchengladbach, Krefeld, Neuss) weisen sowohl niederfränkische als auch mittelfränkische Züge auf und sind ein mundartliches Übergangsgebiet zwischen den mitteldeutschen-mittelfränkischen und den niederfränkischen Mundarten.

Im geschlossenen deutschen Sprachraum Mitteleuropas unterscheidet man drei Mundartengruppen.

Zum Niederdeutschen zählen das Niederfränkische (Niederländische), Niedersächsische, Westfälische und Ostfälische, Schleswigsche und Holsteinische, das Mecklenburgische, Vor- und Ostpommerische, das Märkische, das Niederpreußische (Ostpreußen). Die Mundarten (Dialekte) im niederdeutschen Sprachraum werden zumeist umgangssprachlich als „Platt“ oder „Plattdeutsch“ (Plattdüütsch) bezeichnet.

Mitteldeutsche Mundarten sind: Das Ripuarische (Rheinische), Moselfränkische, Rheinpfälzische, Rheinfränkische, Hessische, Thüringische, Obersächsische, Berlinische, Neiderländische, Schlesische und Hochpreußische (mittleres Ostpreußen).

Zum Oberdeutschen werden folgende Dialekte gerechnet: Das Oberrheinische, Nordalemannische, Hochalemannische, Walserdeutsche, Schwäbische, Ostfränkische, Nordbairische, Mittelbairische, Südbairische.

Neben der deutschen Sprache sind regional seit langem auch Sprachen in Deutschland heimischer Sprachminderheiten offiziell als Minderheiten- oder Regionalsprachen nach der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen anerkannt. Im Einzelnen sind das: Dänisch (sowohl Reichsdänisch, überwiegend in der Variante Sydslesvigdansk, als auch Sønderjysk), Friesisch (als Minderheitensprache: Nordfriesisch in Schleswig-Holstein, Saterfriesisch in Niedersachsen), Sorbisch (als Minderheitensprache: Obersorbisch in Sachsen, Niedersorbisch in Brandenburg), Romani (Minderheitensprache der Sinti und Roma).

Mundarten eigener Prägung entstanden in den deutschen Volkstumsinseln des Ostens. Sonderformen nahm die deutsche Sprache auch in Übersee an, so das Pennsylvaniendeutsch in den USA und das Afrikaans in Südafrika. In den Mundarten kommt die landsmannschaftliche Vielfalt des deutschen Volkes zum Ausdruck. Ohne starke Hochsprache besteht die Gefahr der Absonderung.

In der sprache, z.B. in den metaphorischen Städtenamen, wiederspiegeln sich die deutsche Geschichte, die landschaftlichen und geographischen Besonderheiten und sentimental-romantischen Züge des deutschen Charakters. So nennt man:

Wernigerode - die bunte Stadt im Harz, Meißen - die Stadt der blauen Schwerter, Erfurt - die Stadt der Blumen, Neubrandenburg - die Stadt der vier Tore, Tangermünde - die Stadt der Türme und Tore, Leisnig - Stadt der Baumblüte, Lubbenau - das Tor zum Spreewald, Arnstadt - Pforte zum Thüringer Wald, Neustadt - Tor zur Sächsischen Schweiz, Schwerin und Dresden - Venedig des Nordens, Woldegk- Stadt der Windmühlen, Dessau - Stadt der Radler, Leipzig - Stadt des Buches / Treffpunkt der Welt, Buckow - Perle der Märkischen Schweiz, Magdeburg - die Rote Stadt, Chemnitz - Sächsisches Manchester, Suhl - im grünen Wald die rote Stadt, Flensburg - Tor  zum Norden, Husum - die graue Stadt am Meer, Schleswig - Kleinod an der Schlei, Hamburg - das Tor zur Welt, Lübeck - Königin der Ostsee / Königin der Hanse, Bielefeld - Stadt des Leinens, Mönchengladbach - Rheinisches Manchester, Gelsenkirchen - Stadt der tausend Feuer, Düsseldorf - Schreibtisch des Ruhrgebietes / Panzerschrank der BRD-Industrie, Köln - Rom des Nordens, Passau - die schwimmende Stadt, München - Stadt der Beinamen.   

 

 

 

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